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Einige Bilder der AOR 2012

Teil 2 ... der asiatische-Teil der Tour ...

Am nächsten Tag ging es nach einem LeMans-Start erst durch Istanbul und dann mit der Bosporusfähre hinüber nach Asien. Südlich des Schwarzen Meeres haben wir die ganze Türkei durchquert. Auch hier haben wir immer wieder Interessante Gefährte unserer Rallye entdeckt.
Aber auch die Straßen entfernten sich langsam von dem uns bekannten Standart und geh�rten nicht mehr nur den Autos allein.

Den größeren Steinen kann man noch ausweichen, den etwas kleineren teilweise nicht mehr. So gab's den nächsten Reifenplatzer.


Im nachhinein fällt auf das Saskia während jedem Schaden auf der ganzen Tour immer nur auf den Dächern von irgend welchen Fahrzeugen rumlungert.

NUR nicht bei dem einen Mal, als sie unsere Kiste rückwärts in einem Graben versenkt hat, so das wir flächig mit dem Unterboden auf dem Asphalt auflagen, da hat sie mit ihrem Händy gespielt...





Wenn man neue Reifen braucht, kann man manchmal auch mit anderen Mitteln (nicht nur) die Preise drücken. Hier wird mit roher Gewalt der Preis verhandelt.
Ok, von "neuen Reifen" zu sprechen währe in diesem Fall übertrieben. Die erworbenen Reifen waren ab 100 km/h unfahrbar, da nicht ausgewuchtet und das Profil von wenigen mm auch nicht gerade üppig. Die Gummis fielen eher in die Kategorie "TÜV-unwürdig" ,aber : Sie haben die Luft gehalten...




Im weiteren Verlauf unserer Tour konnten wir auch die verbliebenen Giraffen und T-Shirts sinnvoll an die Bevölkerung verteilen. Wenn wir unverhofft irgendwo hielten und die Sachen verteilten gab es natürlich immer schnell einen Auflauf, da die Leute mit so etwas nicht rechnen. Dafür war die Freude über die Geschenke um so größer....

Aber auch die Gastfreundschaft der Bevölkerung uns gegenüber war für uns fremd. Ob wir nun an einer Tankstelle auf einen Tee eingeladen wurden oder auch während einer längeren Wartezeit einfach mal in die eigene Schnapsbrennerei "entführt" wurden um dort einen "Guten Schluck" zu testen. Das sind die Momente die man nur schwer bei irgendwelchen Pauschalreisen bekommt.

Ein weiteres Etappenziel war der Berg Ararat. Da oben hat nach alten Überlieferungen die Arche damals angedockt. Im Hintergrund kann man diesen schneebedeckten Berg erkennen.
Von hier aus waren es noch knappe 20 Km zur Iranischen-Grenze. Den Umweg haben wir uns dann nochmal gegönnt. Eigentlich wollten wir bis kurz vor den Grenzübergang fahren, wurden aber ca. 500m vorher von einem bewaffneten "Vorposten" darauf aufmerksam gemacht das wir da nichts zu suchen hätten und höflich aber deutlich zum umdrehen überredet.

Das Nachtlager wurde dann in Kars errichtet. Hier kamen alle Teilnehmer das letzte mal zum Übernachten zusammen. Da es Musik und Getränke vor Ort gab, wurde die Nacht zum Tag gemacht und ausgiebig mit den Einheimischen gefeiert. Es ist erstaunlich wie schnell man sich trotz der Sprachbarriere doch vernünftig unterhalten kann.

Der Aufbruch am kommenden Morgen fand in einer großen Kolonne statt. Ein ordentliches Hupkonzert durch die Stadt und unsere nächsten Km hätten wohl in Deutschland wiederholt zum Verlust der eigenen Fahrerlaubnis geführt. Hier kann man halt auch mal unter den Augen der Gesetzeshüter bei rot auf dem Dach sitzend eine Kreuzung passieren.

Erst ging es zu einem sehr kleinen Örtchen dessen Hauptatraktion ein Fluss war in den wir unsere aufwendig nachgebauten Mini-Arches in die Freiheit entlassen wollten.
Wie gesagt, es war ein sehr kleiner Ort. Da wir auf der selben Straße die wir zum anreisen genutzt haben auch aus dem Ort wieder raus mussten ergab sich dort eine sicherlich einmalige Blechlawine.

Zumal uns die Straßen nicht allein gehörten. Wenn auch nur noch mit einem PS unterwegs haben die Dorfbewohner hier schließlich "Hausrecht".






An dem Fluss wurden unsere Bauwerke erst begutachtet und dann zu Wasser gelassen. Wo wir bei unserem Modell auf Maßstabstreue und Optik Wert gelegt haben Überzeugten die anderen Teams teilweise mit sehr kreativen Ideen.
Dann ging es geschlossen zu einem Grenzübergang nach Georgien der angeblich nur diesen Tag für uns geöffnet wurde. Die langen Wartezeiten von über 2 Stunden bestätigten diesen Eindruck jedoch nicht.

Start bis Istanbul weiter bis Baku